Wo ist nur unser Wohnzimmer hin?

Spielzeug- überall Spielzeug!

Unser Motto zum Thema Spielzeug : Weniger ist mehr, denn es vermehrt sich nach jeder Feierlichkeit eh von selbst und die Menge nimmt ungeahnte Dimensionen an. 

Wenn ich mich im Bekanntenkreis so umsehe, dann scheinen wir tatsächlich eher wenig Zeug zu haben, aber trotzdem-das Wohnzimmer füllt sich und füllt sich und füllt sich.

Ob die Zwillinge kein Kinderzimmer haben?! Doch, doch… jeder sein eigenes sogar. Aber gespielt wird halt am liebsten in der Nähe von Mami und Papi. Wer kennt‘s? 

Schon ziemlich früh, habe ich also damit angefangen, Spielzeug, das momentan nicht mehr auf der individuellen „Besthits- Liste“ der Zwillinge steht, für einige Zeit lang wegzuräumen. Hat man ja auch schon mal wo gehört, dass dies sinnvoll sei.

Bei uns passierte es mehr aus Pragmatismus heraus: GEBT UNS UNSER WOHNZIMMER WIEDER ZURÜCK! Diesen Kampf haben wir trotz der Wegräumaktion selbstverständlich haushoch verloren, aber was ich sagen will: Räumt man das versteckte Teil dann nach ein paar Wochen, oder Monaten wieder hervor, erlebt es einen zweiten Frühling.

Gestern so geschehen mit unserem Indoorzelt. Das war sooooo schön! Wie die aufgescheuchten Hühner liefen sie umher. „Mami chum mit, Papi lueg!“ (sie versuchen sich mehrheitlich im Switzerdütsch) Zu viert mussten wir gestern Abend in dem kleinen Ding drin liegen und auch heute Morgen war es DAS Highlight. Wo es steht? In einem der Kinderzimmer! Yessss!

Das mit dem Wegräumen, mache ich übrigens auch mit Spielzeug, das MIR am Hammer geht und (Die perfekten Mütter nehmen an dieser Stelle bitte schnell einen Stein in die Hand um ihn in Kürze nach mir zu werfen) mit Büchern…ja, ich verstecke auch Bücher. Aber das hatten wir ja schon mal. Ich krame euch den Blogbeitrag dazu hervor und hänge ihn euch unten dran.

Hier meine vier

>Was ich bereits durch Erfahrung lernen durfte „Gscheitwaschltipps“<

  • Eben: Spielzeuge immer wieder mal wegräumen und ihnen nach einiger Zeit einen zweiten Frühling bescheren.
  • Puzzles…all die verdammten Puzzles und Memories: Räume niemals mehr als zwei davon her und räume diese nach getanem Spiel auch gleich wieder weg. Gleich=sofort=augenblicklich!!
  • Bastelscheren: Hörst du auch gerade die Stimmen „Die Kinder sollen am besten immer Zugang zur Kreativität haben, stellt ihnen Materialien zur freien Verfügung“ ..ähä…genau….fällt ein neuer Haarschnitt dann auch unter kreativ?! Dann bitte lieber unkreativ.
  • Und dann muss ich doch nochmal das Ding mit den Büchern erwähnen. Ich schneide mir nun vermutlich ins eigene Fleisch, sollte ich jemals den Schweizer Pass beantragen, ABER der Schweizer Nationalheld für Kinder namens GLOBI….also…nein…so ein komischer Vogel, mehr als nur unsympathisch, wenn ihr mich fragt. Aber gut, die Kinder lieben ihn-sehr sogar-somit liest man diverse Globibücher rauf und runter vor, bis dann aber schlussendlich ein Buch auftaucht mit der „GLOBINE“ als Titelheldin. Schon nach der ersten Vorlesesession ist glasklar: Dieses Buch MUSS verschwinden! Falls es jemand mal suchen sollte: Es liegt nun irgendwo in den Untiefen des Abstellraumes und ich gebe es zu, es liegt da nicht alleine. Der gute alte „PapaMoll“ darf sich auch immer wieder dazugesellen, wenn ich ihn einfach nicht mehr ertragen kann.

Ah und bevor ich es vergesse. Falls du zu denen gehörst, die nun noch immer einen Stein in der Hand haben: Dies wäre die Stelle, an der es wohl am passendsten wäre, diesen auch wirklich zu werfen. Es ist mir egal….ich weiche aus, oder fange ihn und werfe zurück. Und ich sage euch eines, ihr perfekten Mütter da draussen: Ich treffe! Denn: Vermeintlich perfekt sein ist auch keine Lösung. 😉

Irgendwer: „Das Engelslöckchen habt ihr sicher für das Babyalbum abgeschnitten, oder?!“ – Ich: „Nope“
Anfängerfehler! Ich weiss!

Hier mein oben erwähnter Artikel zum Thema: Kinderbücher verstecken ääähhh vorlesen 😉

Na, was meinst du dazu? Gehörst du zur Fraktion: „Der hau ich einen Stein am Schädel“, oder bist du auf meiner Seite? 😉

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Ich freue mich auf dich! Deine Nanette

Just to say: Ich lebe in der Schweiz, hier gibt es kein „scharfes s“.

2 Antworten auf „Wo ist nur unser Wohnzimmer hin?“

  1. Also von dir möchte ich nicht von einem Stein getroffen werden, aber zum Glück bin ich weder Mutter, noch perfekt! 😉
    Interessant ist, dass das Anhäufen von Dingen, die einem zuviel werden mit Kindern noch brisanter wird, da auch ich für meinen Geschmack schon viel zu viel besitze….alles Dinge, die für mich einen scheinbar unverzichtbaren Wert haben, hahaaa….
    Und apropos lachen, ich hab wieder mehrmals laut aufgelacht bei deiner köstlichen Erzählung, vor allem über die Globine, herrlich!!!
    Ich schicke dir und deiner Familie ganz viele Bussis aus Wien!!

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